Kaiserberg Klinik beim Nobel Biocare Global Symposium in New York City

Freitag, 9. Juli 2010 New York City - Vom 24.-26. Juni 2010 fand in New York City das Nobel Biocare Global Symposium 2010 im renommierten Hotel Waldorf Astoria statt.

Kaiserberg Klinik beim Nobel Biocare Global Symposium in New York City
Vom 24.-26. Juni 2010 fand in New York City das Nobel Biocare Global Symposium 2010 im renommierten Hotel Waldorf Astoria statt.

Stattfindende Foren und Hands-on-Trainings sowie ein Zygoma Symposium waren für die Kaiserberg Klinik besonders interessant, um die Insertion von Zygoma-Implantaten im Rahmen der Patientenbehandlung in der Kaiserberg Klinik aufzunehmen.

Zygoma-Implantate sind eine spezielle Arte von Implantaten, die zum Einsatz kommen, wenn ein Knochenaufbau in der Kieferhöhle nicht möglich ist bzw. vom Patienten nicht gewünscht wird.

Die Zygoma-Implantate sind sehr lang (ca. 50 mm) und werden im Jochbein (Os zygomaticum) verankert.


News - Oraler Biomarkertest aus Deutschland findet internationale Anerkennung - Stony Brook Universität, Long Island NY und Kaiserbergklinik Duisburg kooperieren.

New York, Long Island, April 2010. Das als Gemeinschaftsprojekt entwickelte Testverfahren zur Analyse pathogener Enzymaktivität im Mundraum findet wissenschaftlich große Anerkennung. Die Forscher um Prof Sorsa, Universität Helsinki, Finnland, entwickelten bereits in den 90er Jahren einen Antikörper zur Detektion des hochaggressiven Enzyms MMP-8. Dieses, auch als Kollagenase-2 bekanntes Enzym ist im Wesentlichen für den aggressiven Gewebeabbau im Mund erforderlich. Mit der Entwicklung eines in-Vitro-Testverfahrens für die zahnärztliche Praxis kann dieser Test nun flächendeckend eingesetzt werden.

Dr. Richard Meissen, MSc (2.v.r) - Leiter der Kaiserbergklinik und die Delegation am Stony Brook University Medical Center
Dr. Richard Meissen, MSc (2.v.r) - Leiter der Kaiserbergklinik und die Delegation am Stony Brook University Medical Center

Auf großes Interesse stieß das neuartige Testverfahren bei den Forschern der Stony Brook University, Long Island, New York. Die Forscher der amerikanischen Biotech-Eliteuniversität haben bereits vor Jahren in ihren Studien den Zusammenhang zwischen den aggressiven Enzymaktivitäten, verursacht durch MMP-8 Aktivierung, Parodontitis und Auswirkungen auf systemische Erkrankungen wie z.B. Rheuma oder Herzinfarkt und Frühgeburten hingewiesen.

Gemeinsam mit dem deutschen Forscherteam der Biotech-Unternehmen dentognostics/Matrix Lab soll nun ein neues Forschungsprojekt initiiert werden. Unterstützt wird die deutsche Delegation von Dr. Richard Meissen, MSc Leiter der Kaiserbergklinik, Duisburg und Experte für Implantologie und Diagnostik. Zielsetzung der Forschungskooperation ist es, das Frühgeburtsrisiko zu senken. Mehr als 4 Millionen Amerikanerinnen werden jährlich schwanger. Davon erleiden 12% eine Frühgeburt.

Parodontitis stellt hierbei das höchste Einzelrisiko dar und erhöht das Risiko für eine Frühgeburt um den Faktor 8. Unter Leitung des Deans der Stony Brook University, Prof Ray Williams, und in Kooperation mit der Oral Pathologin Prof. Maria Ryan, dem Biologen Prof. Lorne Gollub und dem Gynäkologen Prof. David Baker arbeiten nun mehrere hochspezialisierte Forscherteams an diesem Forschungsprojekt.

Ziel ist es die Frühgeburtsrate massiv zu senken und die Zulassung des MMP-8-Biomarkers in den USA zu erreichen. Die Metallomatrixproteninasen sind auch an Erkrankung wie Herzinfarkt, Rheuma und Schlaganfall beteiligt.

Die Kaiserberg Klinik führt nun zusammen mit der Stony Brook weitere Untersuchungen durch, um die Zusammenhänge zwischen oralen MMP-8 und den genannten Erkrankungen zu erforschen.

Stony Brook University Medical Center


News - Risiko der koronaren Herzerkrankung im Zusammenhang mit Periodontitis and Periimplantitis.

New York City, 13.11.2009, Der Vortrag stellt neue Technologien zur Erkennung und Reduzierung von Risikofaktoren vor. Von aMMP8 Diagnose bis zur Plaqueabweisung von Implantaten und Anti-Entzündungstherapie.

Dr. Richard Meissen, MSc beim Dental Tribune Study Club Symposium beim GNYDM
Dr. Richard Meissen, MSc beim Dental Tribune Study Club Symposium beim GNYDM

Untersuchungen haben in der Vergangenheit einen Zusammenhang zwischen Periodontitis und koronarer Herzerkrankung (KHK) gezeigt. Es besteht ein signifikant höheres Risiko von 1,14 bis 2,22 an KHK zu erkranken. Neue Methoden zur Erkennung von Matrix Metalloproteinase MMP8 ermöglichen es, den Status der periodontalen Erkrankung direkt zu beobachten. Dies steigert die Zustimmung des Patienten für die Untersuchung im Interesse seiner gesamten Gesundheit und KHK.

Der übereinstimmende Bericht des 6. Europäischen Workshops für Periodontoloie zeigte, dass Periimplantitis in 28%-56% der Fälle ein zukünftiges Hauptproblem der Zahnimplantologie sein wird. Es zeigt sich, dass die Zerstörung des Periodontiums wirtsvermittelt ist - erzeugt durch bakterielle Probleme.

Oberflächen aus Zirkonnitrid für Zahnimplantate zeigen einen stark signifikanten positiven Effekt für die Verringerung von Plaque, der Anlagerung von Fibroblasten, sowie für die mechanische Belastbarkeit.

Portrait Dr. Meissen beim DT Study Club
Über den Vortrag (englisch)


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07.09.2010, 19:30 Uhr
Dr. R. J. Meissen, MSc: "Zahnimplantate - sichere Zahnimplantate durch roboterassistierte Navigation"
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