Dr. Meissen erhält internationale Auszeichnung in New York
25. November 2011, New York
Dr. Meissen erhielt auf dem Greater NY Dental Meeting 2011 eine Auszeichnung als herausragender Implantologe Deutschlands.
Dr. Richard J. Meissen, Ärztlicher Direktor der Kaiserberg Klinik in Duisburg, realisiert mehr als 2.000 Implantat-Eingriffe pro Jahr und gehört somit zu den führenden Master of Science Implantologen in Europa. Eine Auszeichnung als herausragender Implantologe Deutschlands erhielt Dr. Meissen von Professor P.I. Brånemark, dem Erfinder der Implantologie, der bereits 1965 das weltweit erste Titanimplantat einsetzte.
Die Auszeichnung wurde in New York anlässlich des Greater NY Dental Meeting (GNYDM), der größten Konferenz und Zahnausstellung der U.S.A., die vom 25.11. bis 30.11.2011 in New York stattfand, überreicht.
"Nach jahrelanger praktischer Erfahrung in der Implantologie freue ich mich sehr, diese ehrenvolle und international anerkannte Auszeichnung zu erhalten", bestätigt Dr. Meissen. Unterzeichnet wurde die Auszeichnung vom schwedischen Erfinder der Implantologie, Per-Ingvar Brånemark. Der Forscher machte im Jahre 1952 die für die Zahnmedizin revolutionäre Entdeckung, dass sich Titan mit Knochen verbindet und setzte die ersten Titanimplantate.
Neben seinen zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen hat der Referent für Implantologie zusätzlich eine Berechtigung, Zahnärzte weiterzubilden. Darüber hinaus ist Brånemark in Zusammenarbeit mit der Charité Berlin seit Jahren forschend im Bereich der Implantologie tätig.
Dr. C. D. Pascu referiert auf der XI. Dental World
BUDAPEST, 13. bis 15. Oktober 2011
Die Dental World ist eine der größten Fachveranstaltungen für Zahnmedizin in Zentral- und Osteuropa. Nationale und internationale Hersteller und Händler waren anwesend, um ihre Produkte, Materialien, Instrumente sowie Neuheiten und Entwicklungen vorzustellen.
Die Konferenz, die im Rahmen der Dental World stattfand, bietet Zahnärzten, Zahntechnikern, Dentalhygienikern und zahnmedizinischen Fachangestellten eine Reihe von Möglichkeiten, ihr Wissen zum Beispiel durch den Besuch von Weiterbildungskursen aufzufrischen und zu erweitern.
Dr. Christian Dan Pascu war als Referent vor Ort und hielt einen Vortrag über das Periotype Implantat und präventive Maßnahmen gegen Periimplantitis.
Das interessante Thema, die gesamten Fälle und nicht zuletzt die Leistung des Dolmetschers trugen dazu bei, dass ein reger Ideenaustausch und interessante Diskussionen stattfanden
Gesundheitsminister Bahr im Gespräch mit Dieter Härthe und Dr. Richard Meissen vom Senat der Wirtschaft
23.09.2011, Zu einem Auftaktgespräch mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr trafen sich Vorstandsvorsitzender Dieter Härthe und Dr. Richard Meissen, der Ärztliche Direktor der Kaiserberg Klinik Duisburg.
Es wurden verschiedene Themen der Gesundheitswirtschaft angesprochen, die aus den Senatsmitgliedsunternehmen angeregt wurden. Ein interessanter Punkt ist die Frage, was Unternehmen selber zur Minderung der Kosten für Gesundheitssorge und Krankenstand beitragen können.
Im Senat sind mehrere Unternehmen der Gesundheitswirtschaft vertreten. So wurde auch ein kontinuierlicher Dialog mit dem Minister vereinbart. Im Jahr 2012 soll es eine gemeinsame Senatsveranstaltung geben.
Quelle: www.senat-deutschland.de
Die Parodontitis im Blick
28.09.2011, Dr. Richard Meissen, Ärztlicher Direktor der Kaiserberg Klinik in Duisburg, referierte am 28. September gemeinsam mit Chefarzt Prof. Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe zu den Zusammenhängen zwischen den Volkserkrankungen Diabetes und Parodontitis im Herz- und Diabeteszentrum NRW. Die Vorträge fanden im Rahmen des interdisziplinären Diskussionsforums für Parodontitisfrüherkennung und -therapie statt.
Die von der Interdisziplinären Diagnostik-Initiative für Parodontitisfrüherkennung (IDI-PARO) und dem Deutschen Ärzte-Verlag organisierte Veranstaltungsreihe "Mediziner trifft Zahnmediziner" tourt mit acht verschiedenen Themen bis Mitte Dezember durch Deutschland und Österreich. Am 28. September machte sie im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen, einer der größten Einrichtungen zur Behandlung von Herz-, Stoffwechsel- und Kreislauferkrankungen in Europa, Halt.
Parodontitis ist eine Gefahr für den ganzen Organismus
Jan-Philipp Schmidt, Geschäftsführer der IDI-PARO und Moderator der Veranstaltung, leitete das Diskussionsforum mit den Informationen ein, dass bei Patienten mit mittelschwerer und schwerer Parodontitis nicht nur die glykämische Kontrolle massiv erschwert ist, sondern auch die Spätkomplikationen des Diabetes verstärkt werden. Insgesamt hätten Diabetiker mit schwerer Parodontitis ein bis zu siebenfach erhöhtes Todesfallrisiko gegenüber Diabetikern ohne Parodontitis. Als Ziel der Veranstaltung formulierte Herr Schmidt, dass sowohl Zahnmediziner als auch Mediziner die Wechselbeziehungen zwischen beiden Erkrankungen fokussieren und ihre Zusammenarbeit in diesem Bereich verstärken müssen.
Diagnostik und Prävention im Praxisalltag etablieren
Dr. Meissen sprach als erster Referent vor einem Publikum aus Zahnmedizinern und Klinikärzten über die Problematik der Parodontitis und Periimplantitis. Auf großes Interesse stieß bei den Zuhörern die von ihm vorgestellte Methodik der Parodontitis- und Periimplantitisdiagnose (PerioMarker, GlaxoSmithKline; ImplantMarker, dentognostics) und die Verwendung eines speziellen Implantatsystems zur Prävention von Periimplantitis (PerioType X-Pert, Clinical House Dental). Der Ärztliche Direktor der Kaiserberg Klinik rief die Mediziner im Podium dazu auf, ihre Patienten in jedem Fall zu einem Zahnarzt zu überweisen, wenn ein Parodontitisrisiko angenommen wird. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Medizinern und Zahnmedizinern sei für die Diagnose und Therapie dieser Erkrankung essentiell.
Medizinern und Zahnmediziner in der Pflicht
Im Anschluss trat Prof. Dr. Dr. Tschöpe vors Podium. Er betonte, dass den Zahnmedizinern der Zusammenhang zwischen Parodontitis und Diabetes bewusst sein muss. "Wenn Zahnärzte bei Patienten Zahnfleischprobleme feststellen, sollte immer auch an Diabetes gedacht werden", so Professor Tschöpe. Da die Behandlung einer Parodontitis zur Verbesserung der Stoffwechselsituation beitragen könne, müsse die Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten und Internisten verstärkt werden.
Professor Tschöpe setzt sich seit langem für diese intensive Zusammenarbeit ein. Im interdisziplinären Wissenschaftsausschusses der Initiative "Gesund im Mund bei Diabetes" verfasste er gemeinsam mit den anderen Mitgliedern das Konsensuspapier "Diabetes mellitus und Parodontitis - Wechselbeziehung und klinische Implikationen", mit dem eine Erweiterung der evidenzbasierten Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) um die Thematik der Parodontitis bei Diabetikern angestrebt wird.
Konsens mit dem Publikum
In der auf die Vorträge folgenden Gesprächsrunde diskutierten Dr. Meissen und Professor Tschöpe mit den Zuhörern über die Möglichkeit eines interdisziplinären Austauschs zwischen Zahnmedizinern und Medizinern. Als Abschluss der Veranstaltung waren sich sowohl Referenten als auch Teilnehmer darin einig, dass eine solche Zusammenarbeit ein erhebliches Potential zur Parodontitis- und Diabetes-Prävention hat.
Gründung des "Aktionsbündnisses für die sichere Behandlung von Risikopatienten"
Duisburg, 21. September 2011, Mit einer innovativen EKG-Technik haben wir in der Kaiserberg Klinik in Duisburg seit Januar 2011 unser Sicherheitsstandards für unsere Patienten erhöht. Die spezielle Untersuchung wird bei allen Patienten vor chirurgischen Eingriffen durchgeführt - sowohl im zahnmedizinischen als auch im plastisch-ästhetischen Bereich.
Leidet der Patient unter einer Herzrhythmusstörung oder unter einem Herzklappenfehler? Liegt eine koronare Herzerkrankung vor? Das sind wichtige Fragen, die im Vorfeld einer Operation berücksichtigt werden sollten - auch bei umfangreicheren zahnmedizinischen Eingriffen. "Deshalb führen wir seit kurzem bei unseren OP-Patienten standardmäßig - auf freiwilliger Basis - ein innovatives 12-Kanal EKG durch", sagt Dr. Richard J. Meissen, MSc, Ärztlicher Direktor der Duisburger Kaiserberg Klinik, der bisher bei 150 Patienten mögliche Risiken einer Vollnarkose aufgrund des EKGs ausschließen konnte.
Aus aktuellem Anlass veranstaltete die Kaiserberg Klinik einen Vortrag zum Thema, um andere Kollegen, die in ihrer Praxisarbeit auch operative Arbeiten leisten, über die neue Technik aufzuklären.
Dr. Mariana Mintcheva, MSc hielt einen Vortrag zum Thema "Mehr Sicherheit in der zahnärztlichen Praxis". Dr. Mintcheva zeigte auf, in welchem Zusammenhang eine Parodontitis und ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall stehen können. Ebenfalls im Vordergrund der Präsentation stand das Ziel der interdisziplinären Zusammenarbeit. Von großer Bedeutung ist dabei die Steigerung der Patientensicherheit.
Dr. Meissen begrüßte Dr. med. Heinrich Körtke Facharzt für Herzchirurgie und Innere Medizin vom Herz- u. Diabeteszentrum Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie aus Bad Oeynhausen.
Das Institut für angewandte Telemedizin (IFAT) wurde im Herbst 2003 am Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen gegründet. Die kardiologisch qualifizierten Ärzte unter der Leitung von Oberarzt PD Dr. med. Heinrich Körtke zählen zu den Vorreitern auf diesem Gebiet.
Dr. Körtke erklärte in seinem Vortrag die EKG-Auswertung per Telemedizin.
Das 12-Kanal EKG wird einige Tage vor dem geplanten OP-Termin durchgeführt. Wie beim herkömmlichen EKG werden dem Patienten Elektroden auf die Haut geklebt, die mit einem Aufzeichnungsgerät verbunden sind. Nach nur fünf Minuten werden die gespeicherten Herztöne über die Telefonleitung an das Institut für angewandte Telemedizin nach Bad Oeynhausen übertragen. Etwa 15 Minuten später übermittelt das Institut den Befund via Fax oder E-Mail an die Kaiserberg Klinik. Der Befund wird zusätzlich an den betreuenden Arzt des Patienten weitergeleitet.
Ziel des Abends war die Gründung des "Aktionsbündnisses für die sichere Behandlung von Risikopatienten". Die Idee hinter dem Vortrag ist beim Fachpublikum gut angekommen. Ein Großteil der rund 30 anwesenden Mediziner griff am Ende zu Papier und Kugelschreiber, um sich in die Liste des Aktionsbündnisses einzutragen.
Unter Mitwirkung von Dr. C. Hennig, Dr. R. Meissen u. Dr. M. Mintcheva fand die 11. Konferenz der GSAAM e.V. in München statt.
Vom 12. - 14. Mai 2011 fand in München die 11. Konferenz der GSAAM e.V. statt.
Dr. Claudia Hennig, Ärztliche Leitung des Institutes für Präventive Medizin in der Kaiserberg Klinik ist seit 2007 Vorstandsmitglied der German Society of Anti-Aging Medicine e.V. (GSAAM).
Dr. Richard J. Meissen, Mitglied der GSAAM und am Aufbau der zahnärztlichen Gruppe der Gesellschaft zur Zusammenführung zahnärztlicher und allgemeinmedizinischen Diagnostik und Therapie beteiligt, war gemeinsam mit Dr. Hennig und Dr. Mariana Mintcheva Teilnehmer der 11. Konferenz mit dem Schwerpunktthema:
Die Zukunft des Alterns.
Die Menschen werden immer älter, aber wie menschlich wird das Alter noch sein? Unsere Gesellschaft steckt im Wandel - weg vom Jugendkult hin zu einer Republik der Senioren. Welche Auswirkung hat das für unsere Gesellschaft? Welche Konzepte in Politik und im Zusammenleben sind nötig, um die grundlegenden Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern? "Unsere Gesellschaft wird älter, wird weniger und wird bunter." "Im Jahre 2050 werden 50 Prozent der Gesellschaft 50 Jahre und älter sein." Auf ein langes Leben, möglichst bei guter geistiger und körperlicher Gesundheit, hoffen viele. Gleichzeitig boomt auch der Absatz von Anti-Aging-Produkten. Denn alle wollen lange leben, doch möchte keiner "alt" sein. Um es mit den Worten von Paul B. Baltes zu sagen: "Altern ist ein körperliches, psychologisches und geistiges Phänomen", dem sich die Wissenschaft aus vielerlei Perspektiven nähert. Es ist erstaunlich, wie wenig wir über den Prozess des Alterns wissen.
Und genau hier setzt unser Schwerpunktthema an, das während des Kongresses diskutiert und beleuchtet wurde.
Dr. Hennig hielt ein Workshop zum Thema: Der Anti-Aging Patient - Fälle aus der Praxis: Polymorphismusdiagnostik ab.
Dr. Johannes Coy, Verfasser des Bestsellersachbuches "Die neue Anti-Krebs-Ernährung: Wie Sie das Krebs-Gen stoppen", den wir im September letzten Jahres im Rahmen des Eröffnungsprogramms des Institutes für Präventive Medizin in der Kaiserberg Klinik als Gastredner gewinnen konnten, war ebenfalls in München anwesend und hielt einen sehr interessanten Vortrag über:
Der TKTL1-Zuckerstoffwechsel - effizienter Anti-Aging und Resistenzmechanismus gegenüber Chemo- und Strahlentherapien
Im kleinen Konzertsaal unter dem Vorsitz von Dr. Meissen stand das Thema
Was hat Paradontitis mit Herzinfarkt zu tun?
im Vordergrund.
Metallomatrixproteinasen als Marker der Parodontitis - Ist die Inflammation der Zahnfleischtasche im Blut nachweisbar?
Dr. Mintcheva präsentierte die Ergebnisse einer Studie, bei der Metallomatrixproteinasen in Zahnfleischtaschen gemessen wurden und korrelierende Entzündungswerte im Blut gemessen wurden.
Im Carl Orff Saal wurde unter dem Vorsitz von Dr. Hennig das Thema Adipositas - Diabetes - Epigenetik behandelt.
Es war ein spannender Kongress mit interessanten Vorträgen, Referaten und Diskussionen.
Laurenz Meyer in Kaiserberg Klinik behandelt. Herzinfarktrisiko durch neue MMP-8 Biomarker Diagnose und Parodontaltherapie gesenkt.
Duisburg, Dezember 2010: Durch die Schwangerschaft seiner Frau im letzten Jahr wurde Laurenz Meyer auf die Parodontitis als Risikofaktor für Krankheiten und Schwangerschaftskomplikationen aufmerksam und engagiert sich seitdem im Bereich der Parodontitis-Früherkennung. Als eine der ersten Kliniken in Deutschland nutzt die Kaiserberg Klinik in Duisburg die neue moderne Biomarker-Diagnostik und gilt damit als Vorreiter in der Parodontitis-Früherkennung. Dr. Richard J. Meissen, MSc Implantologie, behandelte nun Laurenz Meyer, CDU-Generalsekretär a.D., der einen durch Parodontitis bedrohten Zahn hat.
Erhöhtes Frühgeburtsrisiko
Welche Auswirkungen eine unbehandelte Parodontitis haben kann, erfuhr Laurenz Meyer im letzten Jahr. So kam es bei der Schwangerschaft seiner Frau zu Komplikationen. "Meine Frau litt an Blutungen. Wochenlang sorgten wir uns um unser Ungeborenes", erinnert sich Laurenz Meyer. "Ich fing an die Ursachen zu recherchieren und stieß dabei auch auf die Parodontitis als möglicher Risikofaktor für eine Frühgeburt. Seitdem engagiere ich mich für die Parodontitis-Früherkennung." Wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass bei einer unbehandelten Parodontitis der Mutter das Frühgeburtsrisiko um das 7-Fache erhöht ist. Parodontitis / Periimplantitis (Entzündung des Gewebes bei Zahnimplantaten) wird ausgelöst durch Bakterien, die sich an Zähnen und Zahnfleisch festsetzen. Zur Abwehr aktiviert der Körper die so genannten MMP-8-Enzyme. "Diese Enzyme können sich auch beschleunigend auf die Steuerung des Geburtszeitpunktes auswirken", erklärt Dr. Richard Meissen, MSc Implantologie und Leiter der Kaiserberg Klinik. Die mögliche Folge: das Wachstum des Ungeborenen verzögert sich, vorzeitige Wehen setzen ein und es kann zu einer Frühgeburt mit zu niedrigem Geburtsgewicht kommen.
3-fach erhöhtes Herzinfarktrisiko
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass eine Parodontitis nicht nur in der Schwangerschaft einen Risikofaktor darstellt, sondern auch das Risiko eines Herzinfarktes um das 3-Fache erhöhen kann. Die Aktivierung der MMP-8 am betroffenen Zahn kann häufig die Aktivierung an anderen Stellen nach sich ziehen. Dabei entstehen Thromben innerhalb der Gefäße, die am Herzen oder Hirn Infarkte verursachen können.
Entzündungsprozesse werden rechtzeitig erkannt
Die Biomarker-Diagnostik orientiert sich an den MMP-8-Enzymen. Das moderne Testverfahren kann eine begonnene Aktivität dieser Enzyme messen und bietet somit die Möglichkeit, rechtzeitig eine entsprechende Therapie einzuleiten. "Die Biomarker-Diagnostik bietet als einzige Diagnostikmethode weltweit die Möglichkeit, eine Parodontitis zu erkennen, bevor sie am Zahn oder Zahnfleisch, im Verlaufe der Krankheit möglicherweise sogar im ganzen Körper, Schaden anrichten kann", so Dr. Meissen.
Ökonomische Vorteile
Die aktiven MMP-8-Enzyme können nachweislich dem gesamten Körper schaden. Studien sprechen von einem bis zu 7-fach erhöhten Erkrankungsrisiko. "Die US-Amerikanische Aetna-Studie verweist zum Beispiel auf ein um 27% reduziertes Herzinfarktrisiko bei Parodontitis therapierten Patienten. Das lässt auf eine mögliche Kostenreduzierung um 16% bei der kardiologischen Behandlung dieser Patienten schließen. Damit liefert sie einen wichtigen ökonomischen Nachweis für die Relevanz einer interdisziplinären Zusammenarbeit. Mit der Biomarker-Diagnostik geht Dr. Richard Meissen hier einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung", so Laurenz Meyer.
Vorbeugen ist besser als heilen
Auch Laurenz Meyer hat einen durch Parodontitis bedrohten Zahn und muss womöglich mit einem Implantat versorgt werden. "Heute weiß ich, dass eine rechtzeitige Parodontitis-Therapie meinen eigenen Zahn vielleicht erhalten hätte. Leider ging es mir da so wie vielen anderen: ich wurde zu spät informiert." Ein Grund mehr warum sich der prominente Ex-Politiker für die Parodontitis-Früherkennung und interdisziplinäre Netzwerke einsetzt. "Für mich gilt der Grundsatz: vorbeugen ist besser als heilen. Dank Dr. Meissen fühle ich mich nun sehr gut beraten."
Besondere Implantatoberfläche schützt vor aktivierten MMP-8
Durch die vorangegangene Parodontitis könnte es bei Patienten wie Laurenz Meyer zu Schwierigkeiten beim Implantat kommen. Eine Periimplantitis ist nicht auszuschließen. Doch auch dieses Risiko will Dr. Meissen umgehen: Als Implantologe und Wissenschaftler erforscht er gerade die MMP-8-Aktivität an Implantaten ohne spezielle Beschichtung und an Implantaten mit einer besonderen Zirkonnitridbeschichtung. "Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass die zirkonnitridbeschichteten PerioType-Implantate weniger aktive MMP-8-Enzyme aufweisen als die nichtbeschichteten Implantate", so Meissen.
Fachklinik für Ästhetische Zahnmedizin, Implantologie,
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