Endodontie - Die endodontische Behandlung (Wurzelkanalbehandlung)

Das Wurzelkanalsystem eines Zahnes ist mit einer Baumwurzel und ihren vielen Verästelungen vergleichbar. Aus verschiedenen Gründen (Karies, Unfall, Parodontitis) kommt es vor, dass Bakterien in dieses System eindringen und eine Entzündung des darin befindlichen Nerven hervorrufen.

Zahn mit entzündeter Pulpa Das Ziel der endodontischen Behandlung ist es, dieses komplexe Wurzelkanalsystem zur reinigen und so zu verschließen, dass keine weiteren Bakterien dort eindringen bzw. den angrenzenden Kieferknochen infizieren können.

Ausschlaggebend für einen langfristigen Behandlungserfolg ist insbesondere, dass möglichst das gesamte Wurzelkanalsystem gereinigt und gefüllt wird - die Hauptkanäle und nach Möglichkeit auch die einzelnen Verästelungen. Außerdem sollte die Füllung die einzelnen Wurzelkanäle nicht zu weit aber auch nicht zu kurz ausfüllen, sondern in exakter Wurzellänge. "Überstopfte" und auch zu kurz gefüllte Wurzelkanäle unterhalten oft eine bestehende Entzündung und sind meist Ursachen für den Misserfolg einer endodontischen Behandlung.

Die moderne Zahnmedizin bietet unterschiedliche Methoden zur Wurzelkanalbehandlung an. Im Wesentlichen unterscheiden sie sich durch:

  • die Art der Wurzelkanalaufbereitung (Endometrie, Mikroskop),
  • das Material für die Füllung des Wurzelkanalsystems
  • die Art, wie dieses in die Kanäle eingebracht wird, um dort möglichst viele der Verästelungen zu verschließen,
    z.B. thermoplastisches Füllverfahren.

Wo notwendig, erfolgt die Sterilisation der Wurzelkanäle unter Verwendung der Lasertechnologie.


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28.09.2010, 19:30 Uhr
Dr. R. J. Meissen, MSc: "Zahnimplantate - sichere Zahnimplantate durch roboterassistierte Navigation"
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