Kariesbehandlung ohne Bohrer
Die Zahnärzte der Kaiserberg Klinik setzen ein neues, schonendes Verfahren ein. Trotz sorgfältigem Zähneputzen und regelmäßigen Zahnarztbesuchen ist es manchmal notwendig, die Zähne aufgrund einer Karies mit Füllungen zu versorgen. Für viele Patienten ist der Besuch beim Zahnarzt allerdings mit großer Angst vor dem Bohrer behaftet. Das muss jetzt nicht mehr sein, denn eine neue Methode ermöglicht die sanfte Beseitigung der Karies: ohne Bohrer, ohne Schmerzen und nahezu ohne Verlust von gesunder Zahnsubstanz!
Bei der so genannten Kariesinfiltration wird der Zahnschmelz an der betroffenen Stelle mit einem speziellen Kunststoff-Gel aufgefüllt. Das Gel dringt sanft in den Zahn ein und stoppt die Karies.
Das neue Verfahren eignet sich zur Entfernung einer Karies im Anfangsstadium. Im ersten Schritt wird die Oberfläche der beginnenden Karies mit einer speziellen Flüssigkeit behandelt. Im zweiten Schritt werden die Poren mit einer Alkohol-Lösung getrocknet. Danach trägt der Zahnarzt das farblose Infiltrationsgel auf und härtet es mit UV-Licht aus. Das Gel dringt in die Karies ein und bringt sie zum Stillstand.
Vorteile
Im Gegensatz zur herkömmlichen Methode mit dem Bohrer ist die Kariesinfiltration deutlich schonender für den Patienten. Die Behandlung ist schmerzfrei, so dass keine örtliche Betäubung mehr notwenig ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass im Gegensatz zur herkömmlichen Behandlungsmethoden keine Zahnsubstanz mehr geopfert werden muss.
Das spezielle Infiltrationsgel wurde gemeinschaftlich von Forschern der Charité Berlin und der Universitätsklinik in Kiel enwickelt. Derzeit wird das Verfahren ausschließlich bei Karies im Anfangsstadium eingesetzt.
Fachklinik für Ästhetische Zahnmedizin, Implantologie,
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