Ursache und Folgen

Welche Faktoren begünstigen das Entstehen der Parodontose?

  • Unausgewogene Ernährung und dadurch bedingter Vitaminmangel
  • falsche Pflege der Mundhygiene
  • Rauchen
  • Genetische Veranlagung
  • Stress
  • Schwangerschaft
  • Allgemeinerkrankungen (z.B. Diabetes)

Welche Folgen kann die Parodontitis haben?

Hier muss man unterscheiden zwischen:

  1. Folgen für das Kauorgan


    Der Zahnfleischrückgang bringt zunächst ästhetische Probleme mit sich, freiliegende Zahnhälse und Wurzelanteile neigen zu Sensibilität und Karies. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu Zahnlockerung und -wanderung, später zu Zahnverlust.

    Um Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen zu erhalten, ist eine Parodontitis-Therapie der erste Schritt zu gesunden Zähnen und einer wieder ausgeglichenen Mundflora.

    Die prothetische Versorgung ist dann oft problematisch, weil die verbleibenden Zähne nicht belastbar sind und nicht als Brückenpfeiler in Frage kommen. Eine Implantatbehandlung ist dann meist die einzige Möglichkeit, die volle Kaufunktion zu erhalten.

  2. Auswirkungen auf den Gesamtorganismus


    Aufsehen erregt haben neueste gesicherte Forschungsergebnisse, nach denen an Parodontitis erkrankte Personen ein zwei- bis dreifach höheres Risiko haben, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Als Ursache der Blutgerinnsel wurde eine Ausschwemmung in die Blutbahn der in den Zahnfleischtaschen angesiedelten anaeroben Parodontitiskeime nachgewiesen. Erwiesen ist ebenfalls, dass schwangere Frauen mit ausgeprägter Parodontitis ein achtfach höheres Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt haben.

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Patienteninfoabend:

07.09.2010, 19:30 Uhr
Dr. R. J. Meissen, MSc: "Zahnimplantate - sichere Zahnimplantate durch roboterassistierte Navigation"
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